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Blog-Archiv für die Kategorie ‘Calls’

Reminder: “Warum informell Lernen? Argumente und Motive”

von Matthias Rohs - 9. December 2008

Ja, was ist dran, am informellen Lernen? Warum wird es von PädagogInnen gefordert, von der Politik unterstützt und Unternehmen begrüsst? Welche Interessen und Motive liegen dahinter? Diesen und anderen Fragen sollen in der Frühjahrsausgabe 2009 der Online-Zeitschrift Bildungsforschung behandelt werden. Noch bis Ende Januar werden Beiträge entgegengenommen. Bei Fragen können Sie sich direkt an die Herausgeber Bernhard Schmidt und Matthias Rohs wenden.

zum Call: http://bildungsforschung.org/bildungsforschung/vorschau/cfp-2009-01

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Call for Papers: Training and Work

von Matthias Rohs - 22. July 2008

Die Online-Zeitschrift eLearning Papers nimmt noch bis zum 18. August Beiträge zum Thema “Training & Work” an.

Papers can be more specifically directed at the following themes:

  1. Online Validation and Qualification
  2. Computer and Internet Certificates
  3. Informal and Non-formal Learning
  4. Competence-based learning and e-Learning
  5. Virtual World in Training
  6. Training Communities
  7. Collaborative working
  8. New partnership for Learning
  9. Transforming organizations (Distance learning, In-company training, blended system…)

Zum Call: http://www.elearningpapers.eu/index.php?page=fix&id=11

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Call-for-Papers: Warum informell lernen? Argumente und Motive

von Matthias Rohs - 9. June 2008

Die Online-Zeitschrift Bildungsforschung plant für die Ausgabe 1/2009 ein Themenheft zum informellen Lernen. Ich wurde eingeladen zusammen mit Bernhard Schmidt dieses “Heft” herauszugeben.

Aufgrund der vielen offen Fragen zum informellen Lernen, war die Entscheidung für einen Fokussierung des Themas schwer. Letztendlich haben wir uns dafür entschieden, hinter die Beweggründe zu schauen, die Individuuen zum informellem Lernen bewegen oder Forscher, Bildungsverantwortliche, Politiker u. a. für das informelle Lernen eintreten lassen. Diese Motive sind sehr verschieden und der erste Blick lässt kaum die unterschiedlichen Interessen dahinter erkennen.

Mit dem Themenheft erhoffen wir uns eine breite Diskussion über die Hintergründe des aktuellen Trends anzustossen.

“Analog zu organisierten Lehr-Lernformen stellt sich auch im Kontext informeller Lernprozesse die Frage nach den Motiven, Anlässen und Zielen, die Akteure mit ihren persönlichen Lernprozessen bzw. mit der Förderung von Lernaktivitäten verknüpfen. Damit sind unterschiedliche Ebenen und Betrachtungswinkel auf die Motivationslagen informellen Lernens angesprochen. Nicht nur Individuen sind hinsichtlich der Lernanlässe und -motive, die sie zu informellen Lernprojekten anregen, von Interesse. Ebenso ist nach den Motiven von Arbeitgebern, Bildungsinstitutionen und der Bildungspolitik zu fragen, wenn diese für Formen des informellen Lernens argumentieren.

Es lassen sich drei Ebenen differenzieren, für die jeweils nach der motivationalen Ausgangslage für informelle Lernprozesse gefragt werden kann:

  1. Auf der Ebene des Individuums wird das informelle Lernen vor allem mit der Lösung von Problemen in Verbindung gebracht. Informelles Lernen folgt hier keiner Lernintention, sondern ist in erster Linie mit anderen Zielsetzungen verbunden, wie zum Beispiel die Bewältigung von Arbeitsaufgaben. Informelles Lernen kann aber auch ein bewusster selbst gesteuerter Lernprozess sein, der außerhalb didaktischer Arrangements und Lernzielvorgaben stattfindet.
    Gerade zur Förderung informellen Lernens stellt sich die Frage, welche Zielsetzung Lernende mit ihren informellen Lernprojekten verbinden und welche Anlässe oder Stimuli sich identifizieren lassen. Von besonderem Interesse wäre die Bearbeitung dieser Fragen im Hinblick auf Motivationslagen in unterschiedlichen informellen Lernkontexten, wie zum Beispiel Arbeit, Urlaub, Familienphase, in Museen oder Naturschutzeinrichtungen.
  2. Auf der Ebene der Organisationen und Institutionen sind es u.a. ökonomische oder pädagogische Interessen, die die Haltung zum informellen Lernen prägen.
    Personal- und Bildungsverantwortliche in Unternehmen ebenso wie in Schulen, Hochschulen, außerschulische Bildungs- und Freizeiteinrichtungen oder NGOs haben in den letzten Jahren das informelle Lernen für sich entdeckt. Hier wäre zu fragen, welche Ziele und Hoffnungen – vielleicht auch Kalküle – in diesen Einrichtungen mit der Propagierung und Förderung des informellen Lernens verbunden werden.
    Organisationen sind aber selbst nicht nur Orte informellen Lernens, sondern können auch Dienstleistungen zur Unterstützung informellen Lernens anbieten. Auch hier stellt sich die Frage, welche Motive und Hoffnungen Grundlage für dieses Engagement sind, aber auch, was andererseits Institutionen und Organisationen hinsichtlich einer Öffnung hin zum informellen Lernen zurückhält.
  3. Auf einer bildungspolitischen Ebene steht informelles Lernen als wesentlicher Teil des Lebenslangen Lernens schon länger auf der Agenda (auf europäischer Ebene schon seit den 1970ern; in Deutschland seit Mitte der 1990er). Zahlreiche Papiere und Memoranden wurden hierzu verfasst, Expertisen in Auftrag gegeben und Projekte durchgeführt. Interessenvertreter der Wirtschaft, der Arbeitnehmer und der Forschung positionieren sich zum informellen Lernen. Welche Motivlagen und Zielsetzungen verbergen sich aber hinter ihren Argumentationen? Was versprechen sich Bildungspolitiker auf nationaler und internationaler Ebene von der Förderung informeller Lernprozesse und der Zertifizierung von deren Ergebnissen?

Wie sich hier andeutet, können sich die Motivationslagen für informelles Lernen auf sehr unterschiedlichen Ebenen bewegen. Dabei können gleichen Zielen auch widersprechende Motive und Interessen zugrunde liegen. Auch solche Divergenzen und Differenzen und mögliche Folgen gilt es zu eruieren und zu thematisieren.

Informelles Lernen wird dabei als ein Lernen verstanden, dass sich auf der einen Seite gegenüber organisiertem Lernen in didaktisch gestalteten Lernarrangements abgrenzen lässt, auf der anderen Seite aber auch zahlreiche Schnittstellen dazu aufweist. In diesem Sinne beziehen sich Motivationslagen für informelles Lernen auch auf die Verbindung(sstellen) formellen und informellen Lernens.”

Der Call ist hier zu finden und Hinweise zur Manuskriptgestaltung hier.

Beiträge werden bis zum 1. Dezember entgegengenommen. Bei Nachfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Matthias Rohs (mail@matthias-rohs.de)

Bernhard Schmidt (b.schmidt@lmu.de)

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Call: Computerspiele und Videogames in formellen und informellen Bildungskontexten

von Matthias Rohs - 25. February 2008

Die zweite Ausgabe der Onlinezeitschrift Medienpädagogik widmet sich im Jahre 2008 dem Thema “Computerspiele und Videogames in formellen und informellen Bildungskontexten“. Dazu heißt es:

“Könnten Digital Games nicht auch als neue Lernumgebungen und Erfahrungswelten angesehen werden, die strukturell neue Potentiale für Lernen und Bildung bieten? Diese Frage wird besonders vor dem Hintergrund relevant, dass digitale Spiele zunehmend in der Kinder- und Jugendkultur verankert sind und zunehmend in informellen – und teilweise auch formellen – Lern- und Bildungskontexte aufgegriffen werden. Es ist daher notwendig zu klären, wie Digitale Spiele in formellen und informellen Kontexten verankert sind, welche Bedeutungen ihnen zugeschrieben, welche Nutzungsweisen und ggf. auch kreativen oder subversiven Praxen sich etabliert haben und welche medienpädagogischen Erkenntnisse hieraus gezogen werden können.”

Zu dieser Ausgaben werden von den Herausgebern Johannes Fromme und Dominik Petko Beiträge zu folgenden Bereichen entgegengenommen:

Überblicksartikel (Themenbeispiele):• Theoretische, historische und empirische Zugänge zum Thema (Digitale) Games und Lernen/Bildung (z.B. Sozialisationstheorie und Sozialisationsforschung, Lerntheorie und Lernforschung, Bildungstheorie und Bildungsforschung)

  • Methodische Fragen, Ansätze und Kriterien für die pädagogische und/oder didaktische Analyse und Bewertung von Digitalen Spielen
  • Historische und aktuelle Entwicklungen im Bereich von Edutainment und Lernsoftware
  • Aspekte der Konzeption und Entwicklung vernetzter Spiel- und Lernwelten
  • Identitäts- und Subjektentwicklung in der Auseinandersetzung mit Digitalen Spielen
  • Alters- und zielgruppenspezifische Zugänge zu Digitalen Spielen
  • Internationale Erfahrungen und Konzepte zu Serious Games und Game Based Learning
  • Methoden, Ansätze und Konzepte für die Evaluation von Game Based Learning

Vertiefungsartikel (Themenbeispiele):

  • Communities (Clans, Gilden usw.) als Kontexte für (informelle) Lern-, Bildungs- oder Sozialisationsprozesse
  • Die Modderszene als soziale Lernumgebung
  • Massive Multiplayer Online Games als neue Lern- und Bildungsräume?
  • Konzepte für den und Erfahrungen mit dem Einsatz von Digitalen Spielen in Schule, Unterricht und Weiterbildung
  • Kompetenzentwicklung durch Computerspiele(n)?
  • Game Based Learning im Gesundheitsbereich
  • Möglichkeiten der Kooperation von Entwicklern und Spielern
  • Serious Games als neuer Wachstumsmarkt?

Nähere Informationen zum Call finden sich hier

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