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	<title>Informelles Lernen</title>
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	<description>Das informelle Lernen ist Gegenstand vielfältiger Diskussionen sowohl von Wissenschaftlern als auch von denen, die Lernprozesse gestalten. Die Autoren möchten in diesem Blog gleichzeitig als Teilnehmer und Beobachter solcher Diskussionen auftreten. In loser Reihenfolge wird über neue Entwicklungen und Erkenntnisse berichtet. Die Autoren reflektierten über Veranstaltungen, die sie besucht, über Veröffentlichungen, die sie gelesen und über Neuigkeiten aus Projekten/Institutionen/Personen, von denen sie gehört haben.</description>
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		<title>Bloggen zum informellen Lernen &#8211; Resümee und Adieu</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 08:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rohs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit über zwei Jahre blogge ich jetzt zum informellen Lernen und habe knapp 150 Beiträge geschrieben, am häufigsten gelesen wurde der Beitrag “Informationen zum informellen E-Learning von der GMW 2008” . Aktuell habe ich über 100 Besucher am Tag, die 53 Kommentare hinterlassen haben. Am häufigsten kommentiert wurde der Beitrag “Wer spricht noch vom informellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit über zwei Jahre blogge ich jetzt zum informellen Lernen und habe knapp 150 Beiträge geschrieben, am häufigsten gelesen wurde der Beitrag “<a href="http://www.informelles-lernen.de/blog/?p=114" target="new">Informationen zum informellen E-Learning von der GMW 2008</a>” . Aktuell habe ich über 100 Besucher am Tag, die 53 Kommentare hinterlassen haben. Am häufigsten kommentiert wurde der Beitrag “<a href="http://www.informelles-lernen.de/blog/?p=145" target="new">Wer spricht noch vom informellen Lernen?</a>” (4). Im <a href="http://www.wikio.de/blogs/top/wissenschaft?start=60" target="new">Blogranking</a> ist der Blog auf Platz 67 (Wissenschaftliche Blogs) und irgendwann hat es der Blog auch mal in die <a href="http://www.scribd.com/doc/2869633/rankingweiterbildungsblogs" target="new">Top 10 der Deutschen Weiterbildungsblogs</a> geschafft. Wenn man bei Google (de) Informelles Lernen eingibt, erscheint der Blog auf Platz 2 und wenn man “informelles-lernen.de/blog” sucht, erhält man 3.340 Treffer. Soweit ein erstes Resümee in Zahlen.</p>
<p>Der informelle Blog verfolgt den Anspruch, “wissenschaftlich” zu sein. In diesem Fall bedeutet dies über wissenschaftliche Forschung zum informellen Lernen zu schreiben – d.h. in erster Linie. Inhaltlich sehe ich viele Überschneidungen zu anderen “Wissenschaftsblogs”. Es geht um die Ankündigung von Tagungen, Call for Papers, Rezensionen – weniger oder garnicht um die Diskussion von Theorien, Modelle oder Forschungsergebnissen. Wissenschaftsblogs haben damit einen eigenen Charakter und unterscheiden sich von anderen Blogs – sonst wären es ja auch keine Wissenschaftsblogs. Aber welche Konsequenzen hat dies nun?</p>
<p>Ich hatte <a href="http://2headz.ch/blog/2010/02/science-2-0-wissenschaft-auf-dem-holzweg/" target="new">hier</a> als Reaktion auf die <a href="http://www.zhw.uni-hamburg.de/uploads/ansichten-zur-kommentarkultur.pdf" target="new">Bloganalyse von Schulmeister</a> schon mal kurz resümiert; “Wenig Kommentare, wenig Diskussion, wenig neue Erkenntnisse – ausser vielleicht aus der Selbstreflexion.” In der Tat ist es so, dass der Blog mehr oder weniger eine Einbahnstrassen-Kommunikation war. Dies würde ich allerdings nicht nur negativ interpretieren, auch wenn sich die Frage stellt, ob es dem Anspruch eines Blogs gerecht wird.</p>
<p>Aber was könnten mögliche Ursachen für die geringe wechselseitige Kommunikation sein?</p>
<p>a) Stil: Provokante Beiträge bringen sicherlich mehr Feedback als ausgewogene Betrachtungen. Passen aber “Wissenschaftlichkeit” und Provokation zusammen? Oder geht es nicht vielmehr um ausgewogene Darstellungen? Ich habe in einem Beitrag angezweifelt, dass die in vielen Publikationen verwendete Aussage “80% der Lernens ist informell” viel zu kurz greift. Eine Behauptung, die sicherlich nicht der allgemeinen Überzeugung entspricht. Aber auch hier gab es wenig Reaktion.<br />
b) Community: Dies könnte daran liegen, dass Weblogs eher das Hobby einer kleinen Wissenschaftscommunity sind. Die grosse Fachcommunity &#8211; beschäftigt sie sich gerade nicht auch inhaltlich mit dem Internet &#8211; kommuniziert in der Regel noch auf klassisches Weg: Offline. D.h., es fehlt unter Umständen noch die kritische Masse für eine Diskussion im Netz.<br />
c) Inhalt: Die Beiträge sind eher “nüchtern”, ausgewogen, durchdacht und reflektiert oder einfach &#8220;nur&#8221; Informationen. Es erfordert entweder Zeit sich in das Thema einzuarbeiten um einen entsprechenden Kommentar zu schreiben, oder es beadrf keines Kommentars.</p>
<p>Allgemein wächst in mir die Erkenntnis, dass wissenschaftliches Bloggen in der hier praktizierten Form nicht in erster Linie dem Zweck des Austauschs, sondern der Information dient. Dies bedeutet nicht, dass Feedback nicht erwünscht ist, aber das Bloggen scheint nicht die richtige Form zu sein, um mit der Fachcommunity zu diskutieren. Ob dies nun am Blog liegt und daran, dass dieser öffentlich ist, oder am Medium Internet allgemein, kann ich noch nicht sagen.</p>
<p>Kommunikation findet aber auch nicht nur öffentlich über das Web statt. Ich bekomme regelmässig Mails von Personen, die Abschlussarbeiten schreiben und nach Literatur oder Forschungsergebnisse fragen.</p>
<p>Neben dem Informationscharakter für die Community hat so ein Blog auch eine persönliche Funktion als Wissensspeicher und Reflexionsinstrument. Ohne den Blog hätte ich mir über viele Themen weniger Gedanken gemacht. Gleichzeitig kostet das Bloggen auch viel Zeit, die für Lesen oder andere Publikationen fehlen. Gerade für die persönliche Karriere bringt daher ein Blog wenig (siehe auch <a href="http://2headz.ch/blog/2010/02/web-2-0-nichts-fuer-die-wissenschaft/" target="new">hier</a>). Auch wenn es vielleicht eine Wahrnehmung des &#8220;Informellen Blogs&#8221; in der Community gibt, habe ich nicht den Eindruck, dass dies dort relevant für die Wahrnehmung meiner Person ist. Eine gehörige Portion Enthusiasmus gehört beim Wissenschaftsbloggen also dazu.</p>
<p>Für mich wird dieses “Experiment” nun ein Ende finden. Ich werde im <a href="http://2headz.ch/blog/" target="new">Headz Blog</a> zwar weiter (und auch zum informellen Lernen) bloggen, aber den informellen Blog nicht weiterführen. Wir sind momentan dabei uns zu überlegen, wie wir insgesamt das Thema “informelles Lernen” neu im Netz präsentieren. Leider – und auch dies ist für uns ein Zeichen des mangelnden Interesses der Community an dieser Form der Kommunikation – gab es niemanden, der sich ernsthaft für eine Mitarbeit interessiert hat. Gerade vor dem Hintergrund, dass in GB das <a href="http://thelearningrevolution.ning.com/" target="new">Learning Revolution</a>-Netzwerk viel Beachtung findet, wundere ich mich darüber schon.</p>
<p>Alles in allem war das Wissenschaftsbloggen über informelles Lernen eine interessante Erfahrung, die ja vielleicht auch irgendwo ihre Fortsetzung findet. Die Erwartungen, auch dass kann man resümieren, wurden sicherlich nicht in allen Belangen erfüllt. Aber vielleicht ist es noch zu früh, ein abschliessendes Urteil über das Wissenschaftsbloggen an sich zu fällen. Warten wir es ab.</p>
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		<title>Ausserschulische Lernorte &#8211; Symposium auf der Didactica</title>
		<link>http://www.informelles-lernen.de/blog/?p=456</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 07:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rohs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeitforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerne möchte ich auf eine Veranstaltung von Autostadt hinweisen, die am 19. März auf der Didactica stattfindet: 
„Kinder müssen Erfahrungen machen&#8221;, sagt der Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther, der im Rahmen des Symposiums gemeinsam mit dem Journalisten und Filmemacher Reinhard Kahl, der Freizeitwissenschaftlerin Prof. Dr. Renate Freericks, dem Autoren und Leiter des renommierten Schweizer Instituts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerne möchte ich auf eine Veranstaltung von Autostadt hinweisen, die am 19. März auf der Didactica stattfindet: </p>
<p>„Kinder müssen Erfahrungen machen&#8221;, sagt der Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther, der im Rahmen des Symposiums gemeinsam mit dem Journalisten und Filmemacher Reinhard Kahl, der Freizeitwissenschaftlerin Prof. Dr. Renate Freericks, dem Autoren und Leiter des renommierten Schweizer Instituts Beatenberg Andreas Müller und anderen Experten diskutieren wird, wie außerschulische Lernorte hierbei unterstützen können.</p>
<p>Die Teilnehmer haben zudem die Möglichkeit, in Arbeitsgruppen mehr über Best-Practice-Beispiele zu erfahren und Fragen der Vernetzung von schulischer und außerschulischer Bildung zu diskutieren.</p>
<p><strong>Autostadt-Symposium „Außerschulische Lernorte – Partner der Schule&#8221;</p>
<p>Freitag, 19. März 2010, 10 bis 16 Uhr,</p>
<p>Auf der didacta 2010 in Köln</p>
<p>Koelnmesse, Congress-Centrum Ost, Offenbachsaal<br />
</strong><br />
Eintritt frei, Anmeldung erbetenWeitere Informationen zu dem Symposium entnehmen Sie bitte der angehängten Datei. Leiten sie diese gern auch an andere Interessierte weiter.</p>
<p>Konnten wir Ihr Interesse an unserem Symposium wecken? Dann melden Sie sich am besten gleich an unter Tel. 05361 – 40-1412 oder per Mail unter didacta@autostadt.de. Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 17. März 2010. Die Plätze sind begrenzt.</p>
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		<title>Kompetenzbilanzierung in der Schweiz</title>
		<link>http://www.informelles-lernen.de/blog/?p=439</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 10:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rohs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anerkennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema Kompetenzbilanzierung gewinnt der in der berufspädagogischen Diskussion zunehmend an Bedeutung. Auch wenn es schon viele Jahre in der Diskussion ist, scheint es mir, dass aktuell mehr zu diesem Thema publiziert wird (u.a. Severing &#038; Münk 2009,  Strauch 2008, BWP 1/2010). Die Bilanzierung informell erworbener Kompetenzen spielt dabei (natürlich) auch eine wichtige Rolle. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Kompetenzbilanzierung gewinnt der in der berufspädagogischen Diskussion zunehmend an Bedeutung. Auch wenn es schon viele Jahre in der Diskussion ist, scheint es mir, dass aktuell mehr zu diesem Thema publiziert wird (u.a. Severing &#038; Münk 2009,  Strauch 2008, <a href="http://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/bwp/show/id/6142" target="new">BWP 1/2010</a>). Die Bilanzierung informell erworbener Kompetenzen spielt dabei (natürlich) auch eine wichtige Rolle. Gestern bin ich in diesem Zusammenhang auf eine interessante <a href="http://www.berufsberatung.zh.ch/regionale_beratungsstellen/Kompetenzenbilanz/downloads/" target="new">Website</a> dazu gestossen, die das Verfahren in der Schweiz (Kanton Zürich) aufzeigt. </p>
<p><strong>Zum Vorgehen:</strong><br />
Bei der Kompetenzenbilanzierung handelt es sich um ein systematisches Verfahren zur Erfassung Ihrer Erfahrungen und Lernleistungen. </p>
<p><strong>Schritt 1 – Biografie </strong><br />
Sie stellen Ihre Erfahrungen zusammen: «Was habe ich bis heute alles gemacht? Was hat mich geprägt?» </p>
<p><strong>Schritt 2 – Analyse der Erfahrungen </strong><br />
Sie analysieren Ihre Erfahrungen: «Was habe ich gelernt?» </p>
<p><strong>Schritt 3 – Aktuelle Kompetenzen </strong><br />
Sie ordnen Ihre aktuellen Kompetenzen. Zudem holen Sie Meinungen anderer Personen ein: «Wie sehen mich Bekannte, Arbeitskolleginnen, Freunde?» </p>
<p><strong>Schritt 4 – Selbstbeurteilung </strong><br />
Sie beurteilen die formulierten Kompetenzen und vertreten Ihre Bewertung glaubwürdig: «Wie gut kann ich das, was ich tue? Wie begründe ich glaubhaft meine Beurteilung?» </p>
<p>Zwischenhalt – Kernkompetenzen<br />
Sie wählen Ihre wichtigsten Kompetenzen aus: «Wo liegen meine ausgeprägten Stärken? Was zählt für mich besonders?» </p>
<p><strong>Schritt 5 – Aktionsplan </strong><br />
Sie planen Ihr weiteres Vorgehen: «Welche Ziele setze ich mir? Wie erreiche ich sie?» </p>
<p><strong>Schritt 6 – Reflexion </strong><br />
Im Rückblick machen Sie sich Gedanken zu den bisherigen Schritten: «Was habe ich über mich erfahren? Wie ist es mir dabei ergangen, und was ist mein Fazit?» </p>
<p>Die Bilanzierung wird abgeschlossen durch ein persönliches gespräch mit einer Fachperson aus der Berufs­, Studien­ und Laufbahnberatung. Sie erhalten Rückmel­dungen zum Erarbeiteten, können Fragen klären und planen Ihre weiteren Schritte. </p>
<p>(siehe <a href="http://www.lotse.zh.ch/documents/ajb/ba/Kompetenzenbilanz/P34588_Kompetenzenbilanz.pdf" target="new">Flyer Kompetenzbilanz)<br />
</a></p>
<p>Darüber hinaus gibt es auch ein Validierungsverfahren zur Anerkennung anerkannter Berufsabschlüsse: Fachfrau/Fachmann Betreuung, Fachangestellte/r Gesundheit und aktuell auch für Informatiker. Als Voraussetzung werden einige Jahren Berufserfahrung&#8221; sowie Deutschkenntnisse angegeben. Da die Dokumentation über eine Internetapplikation erfolgt, sind zudem entsprechende Kenntnisse im Umgang damit erforderlich. Das Validierungsverfahren dauert ca. ein bis drei Jahre, je nach Voraussetzung. Die Kosten hängen von der in Anspruch genommenen Unterstützung ab und werden mit ca. 400-4000 Euro angegeben. </p>
<p><strong>Zum Ablauf:</strong></p>
<p><strong>1. Information und Beratung</strong><br />
Der obligatorische Informationsanlass ist die Grundlage für alle weiteren Phasen des Verfahrens. Nach dieser halbtägigen Veranstaltung kennen Sie das Validierungsverfahren und können die<br />
nächsten Schritte planen. </p>
<p><strong>2.Bilanzierung</strong><br />
In einem persönlichen Dossier dokumentieren Sie vorhandenes Wissen und Können – selbstständig oder mit unterstützung in Seminaren und coachings. Sie belegen, welche Kompetenzen des anvisierten Berufes Sie bereits besitzen.</p>
<p><strong>3. Beurteilung</strong><br />
Fachexpertinnen und ­-experten prüfen Ihr Dossier und vergleichen es mit dem Kompetenzprofil des angestrebten Berufsabschlusses. </p>
<p><strong>4. Anrechnung</strong><br />
Sie erhalten von der zuständigen Behörde eine Bestätigung, welche der Kompetenzen als gleich­wertig anerkannt und welche Teile Ihrer Berufserfahrung angerechnet werden. Diese Bestätigung zeigt auch auf, welche Kompetenzen fehlen und in der ergänzenden Bildung nachgeholt werden müssen bzw. wie viel Berufserfahrung Sie für das eidgenössische Fähigkeitszeugnis noch benötigen.</p>
<p><strong>Ergänzende Bildung</strong><br />
Sind in der Beurteilung Lücken erkennbar gewesen, können Sie diese in der ergänzenden Bildung schliessen. Ausgesuchte Berufsfachschulen bieten die passenden berufskundlichen<br />
und allgemeinbildenden Kursmodule an.<br />
<strong><br />
5. Zertifizierung</strong><br />
Haben Sie die Module der ergänzenden Bildung absolviert und die noch fehlende Berufser­fahrung nachgeholt, reichen Sie die entsprechenden Bestätigungen zur Anerkennung ein.  Erfüllen Sie nun alle Anforderungen des Berufsabschlusses, erhalten Sie das eidgenössische Fähigkeitszeugnis. </p>
<p>(siehe <a href="http://www.lotse.zh.ch/documents/Flyer_Validierungsverfahren_Einzelseiten.pdf" target="new">Flyer Validierungsverfahren</a>)</p>
<p>Für die professionelle Begleitung des Anerkennungsverfahrens werden Personen eingesetzt, die über ein klar definiertes <a href="http://www.lotse.zh.ch/documents/ajb/ba/Kompetenzenbilanz/Kompetenzenprofil_KL_download.pdf" target="new">Kompetenzprofil</a> verfügen, sowie an Schulungen teilnehmen müssen, die von verschiedenen Bildungsanbietern angeboten werden (z.B. <a href="http://www.aeb.ch/index.cfm?nav=1,3,188&#038;SID=1&#038;DID=1" target=new">Akademie für Erwachsenenbildung Schweiz</a>)</p>
<p>Also ich muss schon sagen, dass ich auf den ersten Blick sehr begeistert bin. Weitere Informationen gibt es auf der eingangs erwähnten Website. </p>
<p><strong>Quellen</strong><br />
Severing, e. &#038; Münk, H. D. (2009). Theorie und Praxis der Kompetenzfeststellung im Betrieb &#8211; Status quo und Entwicklungsbedarf. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.<br />
Strauch, A. (2008). Kompetenzbilanzierung im Betriebskontext: Eine Fallstudie. Hohengehren: Schneider Verlag</p>
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		<title>Rezension: Weiterbildung und informelles Lernen älterer Arbeitnehmer</title>
		<link>http://www.informelles-lernen.de/blog/?p=417</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 12:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rohs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufssbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Motivation für ein Buch, dass sich mit der Weiterbildung älterer Arbeitnehmer beschäftigt, braucht man nicht näher auszuführen. Angesichts der demographischen Entwicklung nimmt der Umgang mit Alter und älteren Menschen einen zunehmenden Stellenwert in der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion ein. Die Habilitationsschrift von Bernhard Schmidt, die sich mit der Weiterbildung älterer Arbeitnehmer unter dem besonderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Motivation für ein Buch, dass sich mit der Weiterbildung älterer Arbeitnehmer beschäftigt, braucht man nicht näher auszuführen. Angesichts der demographischen Entwicklung nimmt der Umgang mit Alter und älteren Menschen einen zunehmenden Stellenwert in der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion ein. Die Habilitationsschrift von <a href="http://www.edu.lmu.de/apb/personen/dozent/schmidt/index.html" target="new">Bernhard Schmidt</a>, die sich mit der Weiterbildung älterer Arbeitnehmer unter dem besonderen Fokus des informellen Lernens beschäftigt, ist dabei aber keine unter vielen. Sie bietet eine breit wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit  dem (informellen) Lernen älterer Arbeitnehmer und liefert neue Erkenntnisse in diesem spannenden Forschungsfeld.</p>
<p>Die Forschungsarbeit, die in der Publikation dargestellt wird, entstand im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts <a href="http://www.paed.uni-muenchen.de/~paed/paed2/projekte/content/edage.htm" target="new">EdAge</a>, dessen Ergebnisse in Tippelt et al. (2009) veröffentlicht sind. Während das Projekt jedoch die 45-80-jährigen Bundesbürger in den Blick nimmt, fokussiert sich die Forschungsarbeit von Schmidt auf die &#8220;noch im Erwerbsleben stehenden bzw. dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Erwachsenen ab einem Alter von 45 Jahren.&#8221; (S.5). Die Arbeit fokussiert dabei auf zwei Schwerpunkte. Zum einen richtet sich das Erkenntnisinteresse auf das Bildungsverhalten älterer Erwerbstätiger, wobei nicht nur informelle, sondern auch organisierte Bildungsangebote betrachtet werden. Die Entscheidung für diese umfassende Betrachtung der Bildungsaktivitäten, die zwar dem informellen Lernen besondere Beachtung schenkt, das organisierte Lernen aber ebenfalls berücksichtig, trägt einem neuen, erweiterten Verständnis (beruflicher) Weiterbildung Rechnung. Zum anderen wird die Erfassung von Ziele und Motive, die ältere Erwerbstätige mit ihren Bildungsaktivitäten verbinden, als zentraler Gegenstand der Arbeit genannt (ebd.). Für die Analyse der Ziele bedient sich der Autor eines für die Untersuchung von Bildungsoutcome entwickelten Kapital-Modells, das zwischen Humankapital, sozialem Kapital und Identitätskapital unterscheidet.</p>
<p>Die knapp 400 Seiten umfassende Arbeit gliedert sich in 10 Kapitel. Die ersten vier Kapitel sind dabei als Grundlagenkapitel zu verstehen. In ihnen beschäftigt sich der Autor mit der Stellung und den Entwicklungsaufgaben älterer Menschen in Gesellschaft und Unternehmen (Kap. 1), trägt Forschungsergebnisse zum Lernen älterer Menschen zusammen (Kap. 2), setzt sich mit dem Begriff, der Bedeutung und den Möglichkeiten zur Förderung informellen Lernens auseinander (Kap. 3) und stellt das erwähnte Kapital-Modell vor (Kap.4). Die Kapitel 5-8 widmet der Autor dem empirischen Teil der Arbeit. Diese gliedern sich analog zum Forschungsdesign, das in Kapitel fünf vorgestellt wird, in &#8220;Standardisierte Repräsentativbefragung&#8221; (Kap. 6), &#8220;Gruppendiskussion&#8221; (Kap. 7) und &#8220;Qualitative Interviews&#8221; (Kap. 8). Die abschliessenden Kapitel dienen schliesslich der Diskussion der Ergebnisse (Kap. 9) und dem Ausblick (Kap. 10). </p>
<p>Die Grundlagenkapitel sind zeichnen sich durch eine sorgfältige und umfassende Recherche aus und sind durch die reflektierte Bewertung der vorliegenden Forschung mehr als eine blosse Darstellung des Status Quo. Dies trifft insbesondere auf die Auseinandersetzung mit dem informellen Lernen zu. Schmidt beschränkt sich dabei nicht allein auf quantitative Betrachtungen, sondern rückt die &#8220;Frage nach einer qualitativen Veränderung (des Lernens, A.d.V.) durch die Bewusstmachung der Bedeutung informellen Lernens und der damit verbundenen Möglichkeiten.&#8221; (S. 116) in den Mittelpunkt. Besonders ergiebig für die weitere Diskussion erscheint mir die Betrachtung unabhängiger Variablen für das informelle Lernen, die, wo empirische Ergebnisse vorliegen, für die Gruppe Älterer/ älterer Arbeitnehmer vorgenommen wird. Wie schon anfangs angedeutet, ist die Betrachtung des informellen Lernens dabei nicht als Gegenüberstellung zum organisierten Lernen zu verstehen. &#8220;Organisiertes Lernen schafft durch die Vermittlung von Lernkompetenz erst die Voraussetzung für informelle Lernaktivitäten und kann die Begrenztheit informellen Lernens durch verfügbare Lern- und Erfahrungsräume sowie fehlende Distanz zum Lerngegenstand aufbrechen.&#8221; (S.138). </p>
<p>Die Betrachtung der Grundlagen verweist auf zahlreiche offene oder bislang nur teilweise beantwortete Forschungsfragen, aus denen Schmidt, ausgehend von den Zielen der Arbeit, ein knappes Dutzend für die empirische Untersuchung auswählt. Sie richten sich auf Weiterbildungsverhalten und -interessen, das informelle Lernen sowie Bildungsziele älterer Erwerbstätiger. Zur Beantwortung dieser Fragen wählt der Autor ein Forschungsdesign mit den schon erwähnten drei Elementen; Repräsentativbefragung, Gruppen- und Tiefeninterviews. Im Gegensatz zu zahlreichen Forschungsdesign, die eine Sequenzialität qualitativer und quantitativer Methoden ausweisen, hat sich Schmidt für eine teilweise Parallelität entschieden, um &#8220;eine effektive Nutzung des erkenntnistheoretischen Potentials beider Forschungstraditionen&#8221; (S. 192) zu nutzen. Konkret wurden auf Basis leitfadengestützter Experteninterviews und vorliegender Forschungsergebnisse die Fragebatterien für die Repräsentativbefragung abgeleitet. Für die tiefergehende Beschreibung besonderer Untergruppen (&#8221;für die spezielle Bildungsinteressen und -motive zu erwarten waren&#8221; S. 193), wurden qualitative Gruppendiskussionen (16) durchgeführt. Die Ergebnisse der Gruppendiskussionen und der Repräsentativbefragung dienten als Basis für die Tiefeninterviews (74, wovon 21 nach dokumentarischer Methode ausgewertet wurden). Für die Repräsentativbefragung wurden Daten einer Untersuchung der 45 bis 65-jährigen Erwerbsbevölkerung (n=3086) bzw. Erwerbstätigen (n=2012) ausgewertet.</p>
<p>Das Ergebnis der Untersuchung ist eine differenzierte Typenbildung, die Pauschalisierungen über Lerngewohnheiten älterer Erwerbstätiger entgegensteht. Auch wenn es angesichts des Umfangs der Ergebnisse nur willkürlich sein kann einzelne Aspekte herauszugreifen, so möchte ich doch auf einige Erkenntnisse hinweisen. So kommt  Schmidt zu dem Schluss, dass insgesamt davon auszugehen ist, dass eher von Personen mit generell hohem bzw. geringem Aktivitätsgrad auszugehen ist, wobei Personen mit hohem Aktivitätsgrad sowohl formelle als auch informelle Lernmöglichkeiten eher nutzen als Personen mit niedrigem Aktivitätsgrad (vgl. S. 315). Das Alter, und dies ist wohl am erstaunlichsten, sagt dabei wenig über die Bildungsziele und -interessen aus, was die Betrachtung des Lernens Älterer ad absurdum führt. </p>
<p>Vielmehr sind Variablen wie Erwerbsstatus, berufliche Position, die schulische und berufliche Erstausbildung geeignet, auch wenn sie keine hinreichende Differenzierungskriterien sind (vgl. S. 355). Zudem zeigte sich, dass &#8220;zwar auch außerhalb des Betriebs informell gelernt wird, dass aber Arbeitslosigkeit oder Frühverrentung den Ausschluss von dem wichtigen Feld  beruflicher Kompetenzentwicklung bedeutet&#8221; (S. 316 mit Verweis auf Boud &#038; Garrick 1999). &#8220;Als wesentliches außerberufliches informelles Lernfeld erweisen sich über alle Bildungs- und Sozialgruppen hinweg Reisen.&#8221; (S.325). (Siehe in diesem Zusammenhang auch <a href="http://www.informelles-lernen.de/blog/?p=30" target="new">Rezension von Buck 2005</a>).</p>
<p>Dieses Buch ist ab sofort zu den Grundlagenwerken in der Beschäftigung mit dem (informellen) Lernen älterer Erwerbstätiger zu rechnen. Insbesondere durch die Einbeziehung informellen Lernens wird eine wesentliche Erweiterung der vorliegenden Forschungsarbeiten vorgenommen. &#8220;Weiterbildung und informelles Lernen älterer Arbeitnehmer&#8221; gehört zu dem Besten, was in diesem Bereich im deutschsprachigen Gebiet publiziert wurde. Der einzige Makel der Publikation liegt darin, dass sie nur in deutsch vorliegt, und somit die Rezeption und Wahrnehmung eingeschränkt bleiben wird. Dabei bieten gerade solche Publikationen die Möglichkeit, auch international das Renomee der deutschen Bildungsforschung zu steigern. </p>
<p>Fussnote:<br />
Unklar ist der genaue Name des Autors. Während das Buch den Autor Bernhard <em>Schmidt</em> auszeichnet, steht in der Buchinformation wie auf der persönlichen Website der Universität München <em>Schmidt-Hertha</em>. </p>
<p><strong>Quelle</strong><br />
Buck, D. (2005). Touristische Gastfreundschaft in “good old Germany” – Wahrnehmungen touristischer Dienstleistungen durch US-amerikanische Gäste. Münster: Waxmann.<br />
Schmidt, B. (2009). Weiterbildung und informelles Lernen älterer Arbeitnehmer: Bildungsverhalten. Bildungsinteressen. Bildungsmotive. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.<br />
Tippelt, R., Schmidt, B., Schnurr, S., Sinner, S. &#038; Theisen, C. (2009). Bildung Älterer &#8211; Herausforderungen des demografischen Wandels. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.</p>
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		<title>Informelles Lernen 2023</title>
		<link>http://www.informelles-lernen.de/blog/?p=414</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 14:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rohs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im headz-Blog hat Mandy Schiefner die &#8220;Timeline of Education 1657-2045&#8220;, worauf hin Frank Calberg im Kommentar auf die Prognose für 2023 aufmerksam gemacht hat:
„Schools reach an enrollment crisis when shifts in demographics and an increase in competition from non-formal and informal modes of education begin diverting pupils from formal educational organizations. The nation is shocked [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im headz-Blog hat Mandy Schiefner die &#8220;<a href="http://2headz.ch/blog/2010/01/timeline-of-education-1657-2045/" target="new">Timeline of Education 1657-2045</a>&#8220;, worauf hin <a href="http://frankcalberg.blogspot.com/" target="new">Frank Calberg</a> im Kommentar auf die Prognose für 2023 aufmerksam gemacht hat:</p>
<blockquote><p>„Schools reach an enrollment crisis when shifts in demographics and an increase in competition from non-formal and informal modes of education begin diverting pupils from formal educational organizations. The nation is shocked when the New York City Department of Education announces it is closing down 80% of its schools.”</p></blockquote>
<p>Eine interessante Hypothese. Meinen Kommentar darauf habe ich im headz-Blog geschrieben. </p>
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		<title>(Micro)Blogging in der Weiterbildung</title>
		<link>http://www.informelles-lernen.de/blog/?p=399</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 22:08:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rohs</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute landete das Buch &#8220;E-Learning in Hochschule und Weiterbildung&#8221; (Holten &#038; Nittel 2010) auf meinem Schreibtisch. Auf der Heimfahrt habe ich dann den Beitrag von Ralf Appelt &#8220;Einsatzpotenziale von (Micro)Blogging in der Weiterbildung&#8221; gelesen, weil dort über den Einsatz von Blogs in formellen und informellen Lernszenarien geschrieben wird.
Schön beschreibt Appelt die unterschiedlichen Formen von Blogs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute landete das Buch &#8220;<a href="http://www.wbv.de/presse/detail/article/e-learning-in-hochschule-und-weiterbildung.html?cHash=164697360f" target="new">E-Learning in Hochschule und Weiterbildung</a>&#8221; (Holten &#038; Nittel 2010) auf meinem Schreibtisch. Auf der Heimfahrt habe ich dann den Beitrag von <a href="http://appelt.net/start/about/" target="new">Ralf Appelt</a> &#8220;Einsatzpotenziale von (Micro)Blogging in der Weiterbildung&#8221; gelesen, weil dort über den Einsatz von Blogs in formellen und informellen Lernszenarien geschrieben wird.<br />
Schön beschreibt Appelt die unterschiedlichen Formen von Blogs und geht auf verschiedene Einsatzszeanarien für die persönliche Nutzung, als auch die Nutzung in organisierten Lernkontexten ein und beschreibt Motivationen für den Einsatz aus Perspektiven von Organisationen, Anbieter (Lehrende) und Teilnehmer. Vor diesem Hintergrund ist es ein lesenswerter Überblicksartikel, insbesondere für Einsteiger in das Themenfeld. Der Beitrag trägt dem (Unter)Titel des Herausgeberbandes somit voll Rechnung.<br />
Die Behandlung des (in)formellen Lernen bleibt mir doch zu oberflächlich und zu wenig strukturiert. So gibt es keine Definition informellen Lernens, auf die sich der Autor bezieht, wodurch auch die vorgenommen Unterscheidung in formelle und informelle Lernkontext unklar bleibt. Nicht weiter eingegangen wird auch auf die formulierten Thesen, dass formelles und informelles Lernen ineinander übergehen bzw. informelles Lernen in formelle Lernprozess integriert wird. Dies könnte anhand der vorgestellten Beispiele geschehen, bleibt aber aus. Vermisst habe ich zudem neben der Beschreibung der Nutzung die konkrete Auseinandersetzung mit den Lernpotenzialen. Zwar wird beschrieben was mit Blogs gemacht werden kann, wie aber konkret gelernt werden könnte, kommt für mich zu kurz. Bezüglich der Auseinandersetzung mit dem informellen Lernen bleibt der Artikel damit an der Stelle stehen, wo es interessant wird. Damit ist der Artikel nicht schlecht, bietet aber für die Auseinandersetzung mit dem informellen Lernen wenig Potenzial.</p>
<p>PS: Dass Ralf Appelt was von Blogging versteht, sieht man auch an seiner Website. Unbedingt besuchen, sowohl wegen Inhalt als auch Gestaltung <a href="http://appelt.net/" target="new">http://appelt.net/</a> Hier findet man auch einen Verweis auf seine <a href="http://delicious.com/adesigna/informelleslernen" target="new">Linksammlung</a> zum informellen Lernen.</p>
<p><strong>Quelle</strong><br />
Appelt, R. (2010). Einsatzpotenziale von (Micro)Blogging in der Weiterbildung, In R. Holten &#038; D. Nittel (Hrsg.), E-Learning in Hochschule und Weiterbildung: Einsatzchancen und Erfahrungen (S. 147-162). Reihe Erwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen, Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag</p>
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		<title>Rezension: Schleicher (2009). Lernen im Leben und für das Leben</title>
		<link>http://www.informelles-lernen.de/blog/?p=374</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 09:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rohs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufssbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Klaus Schleicher, emeritierter Professor für Vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, hat nach der Monographie &#8220;Zur Biographie Europas: Identität durch Alltagshandeln&#8221; (2007) mit &#8220;Lernen im Leben und für das Leben&#8221; ein zweites Buch im Krämer Verlag veröffentlicht, dass sich nun systematischer mit dem informellen Lernen beschäftigt.
Das Buch gliedert sich neben Einleitung und Ausblick in sieben Kapitel: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.epb.uni-hamburg.de/de/personen/schleicher" target="new">Klaus Schleicher</a>, emeritierter Professor für Vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, hat nach der Monographie &#8220;Zur Biographie Europas: Identität durch Alltagshandeln&#8221; (2007) mit &#8220;Lernen im Leben und für das Leben&#8221; ein zweites Buch im <a href="http://www.kraemer-verlag.de/" target="new">Krämer Verlag</a> veröffentlicht, dass sich nun systematischer mit dem informellen Lernen beschäftigt.<br />
Das Buch gliedert sich neben Einleitung und Ausblick in sieben Kapitel: (1) Wahrnehmung des informellen Lernens, (2) Eingrenzungen und Potentiale des informellen Lernens, (3) Historische und internationale Entwicklung, (4) Bedeutung von Werteinstellungen, (5) Zertifizierung von informellem Lernen, (6) Vernetzung von Lernkontexten, (7) Bildungspolitische und didaktische Herausforderungen.  Jeweils zu Beginn jedes Kapitels werden grundlegende Fragen an das Kapitel formuliert.<br />
Schleicher nennt als Ziel seines Buches &#8220;Anregungen zur theoretischen und praktischen Folgerungen für eine Steigerung individueller Kompetenzen und Selbststeuerungen, aber auch für ein erweitertes gesellschaftliches und europäisches Bildungsengagement zu bieten.&#8221; (S. 17).<br />
Das Buch bietet eine fundierte Einordnung der Bedeutung informellen Lernens, sowohl aus einer historischen, pädagogisch-normativen als auch methodischen Perspektive. Auf der Grundlage breiten fachlichen Sachverstands stellt Schleicher zahlreiche Bezüge zwischen dem informellen Lernen und anderen pädagogischen und didaktischen Diskussionen her. Dies ist für einen Überblick zur Einordnung informellen Lernens sehr wertvoll, teilweise fehlt dem Buch trotz vieler Zusammenfassungen jedoch die Systematik und Darstellung, die bei der Erschliessung dieser vielfältigen Beziehungen und Gedanken hilft.<br />
Schleicher fokussiert sich bei der Darstellung vor allem auf den Bereich der Berufsbildung und dem Lernen mit Medien. Während er den ersten Bereich sehr fundiert auch im internationalen Vergleich darstellt, fehlt mir bei der Behandlung des Medienthemas die fachliche Tiefe der Diskussion. Dies kann auch nicht Anspruch dieser Überblicksdarstellung sein, als Schwerpunkt des Buches fällt es jedoch hinter anderen Themen (z.B. Zertfizierung) zurück.<br />
Positiv fällt die breite (auch englischsprachige) Rezeption der Literatur zum Thema auf, die sich zudem duch hohe Aktualität auszeichnet. Zur Darstellung der Grundlagen bezieht sich Schleicher dabei stark auf zwei Diplomarbeiten (Wurm 2007 und Stegemann 2008), deren Qualität ich nicht einschätzen kann.<br />
Kritisch anzumerken ist in erster Linie die Umsetzung des Buches. Sowohl für Text (Schreibfehler, uneinheitliche Formatierungen) als auch Grafiken (unleserlich, überkomplex) wäre ein Lektorat hilfreich gewesen. Das Buch verliert dadurch sehr am professionellen Eindruck.<br />
Ohne Frage handelt es sich bei &#8220;Lernen im Leben und für das Leben&#8221; um ein Buch, das neue Impulse für die wissenschafliche als auch bildungspolitische Diskussion zum informellen Lernen gibt. Schleicher erdet die Auseinandersetzung zum informellen Lernen in Deutschland sowohl historisch, als auch im internationalen Vergleich. Damit leistet er einen wesentlichen Beitrag, die Auseinandersetzung zum informellen Lernen auf  eine sachliche Ebene zurückzuholen und Chancen, Risiken und Potentiale richtig einzuschätzen.<br />
Aufgrund der zahlreichen Facetten des informellen Lernens, die in diesem Buch angesprochen werden, hält es für jeden Leser etwas bereit. Gleichzeitig überfordert es dadurch aber auch teilweise, weil die Darstellung der inhaltlichen Dichte und Komplexität nicht entspricht. Das Buch geht damit einen sehr problematischen Spagat, da es auf der einen Seite für die Wissenschaft zwar interessant ist, aber in den Spezialbereichen dann doch nicht tief genug geht. Auf der anderen Seite verschenkt es aus den genannten Gründen das hohe Potential als Buch für den Einstieg und Überblick zum informellen Lernen. Dennoch sei es aufgrund des hohen inhaltlichen Niveaus allen Interessierten sehr empfohlen. </p>
<p><strong>Quellen</strong><br />
Schleicher, K. (2009). Leben im Leben und für das Leben: Informelles Lernen als Zukunftsaufgabe. Hamburg: Krämer Verlag.<br />
Schleicher, K. (2007). Zur Biographie Europas: Identität durch Alltagshandeln. Hamburg. Krämer Verlag.<br />
Stegemann, A. (2008). Informelles Lernen. Identifizierung, Bewertung und Anerkennung informell erworbener Kompetenzen. Hamburg: Diplomica.<br />
Wurm, S. (2007). Informelles Lernen: Ein Überblick. Hamburg: Diplomica.</p>
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		<title>Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 16:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rohs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Allen Leserinnen und Lesern, Kolleginnen und Kollegen, Freunden und Bekannten ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Matthias Rohs
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allen Leserinnen und Lesern, Kolleginnen und Kollegen, Freunden und Bekannten ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.</p>
<p>Matthias Rohs</p>
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		<title>Aktuelle Informationen zum informellen Lernen</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 14:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rohs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht alle Informationen zum informellen Lernen lassen sich hier in diesem Blog einbringen. Daher habe ich noch zwei Hinweise: 
Zum einen twitter ich regelmässig kleine Informationen, für die sich ein Blogbeitrag nicht lohnt, unter diesem Account http://twitter.com/2_headz  
Zum anderen habe ich eine öffentliche Netvibes-Seite eingerichtet, mit ein paar Feeds zum informellen Lernen (Literatur, Blogbeiträge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht alle Informationen zum informellen Lernen lassen sich hier in diesem Blog einbringen. Daher habe ich noch zwei Hinweise: </p>
<p>Zum einen twitter ich regelmässig kleine Informationen, für die sich ein Blogbeitrag nicht lohnt, unter diesem Account <a href="http://twitter.com/2_headz" target="new">http://twitter.com/2_headz</a>  </p>
<p>Zum anderen habe ich eine öffentliche Netvibes-Seite eingerichtet, mit ein paar Feeds zum informellen Lernen (Literatur, Blogbeiträge etc. <a href="http://www.netvibes.com/mrohs" target="new">http://www.netvibes.com/mrohs</a> </p>
<p>Viel Spass dabei</p>
]]></content:encoded>
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		<title>European Guidelines for Validating Non-Formal and Informal Learning</title>
		<link>http://www.informelles-lernen.de/blog/?p=364</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 14:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rohs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anerkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das CEDEFOP (The European Centre for the Development of Vocational Training (Cedefop) is the European Union’s reference centre for vocational education and training) hat Europäische Richtlinien zur Bewertung non-formallen und informellen Lernens veröffentlicht. Die Publikation beleuchtet die Bedeutung der Thematik europäischer, nationaler, organisationaler und individueller Ebene und versucht sowohl die aktuelle Diskussion zu konsolidieren, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das CEDEFOP (The European Centre for the Development of Vocational Training (Cedefop) is the European Union’s reference centre for vocational education and training) hat Europäische Richtlinien zur Bewertung non-formallen und informellen Lernens veröffentlicht. Die Publikation beleuchtet die Bedeutung der Thematik europäischer, nationaler, organisationaler und individueller Ebene und versucht sowohl die aktuelle Diskussion zu konsolidieren, als auch Empfehlungen für die Umsetzung zu geben (u.a. Checklisten). Folgende Übersicht fand ich dazu noch sehr interessant. </p>
<p><img src="http://www.matthias-rohs.de/files/validation_09.png" alt="" /></p>
<p>CEDEFOP 2009, S. 19</p>
<p><strong>Quelle</strong><br />
CEDEFOP (2009). European Guidelines for Validating Non-Formal and Informal Learning. Luxembourg: Office for Official Publications of the European Communities. Online <a href="http://www.cedefop.europa.eu/etv/Upload/Information_resources/Bookshop/553/4054_en.pdf " target="new">http://www.cedefop.europa.eu/etv/Upload/Information_resources/Bookshop/553/4054_en.pdf </a></p>
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