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Unsere Bücherempfehlungen
Vor allem für "Einsteiger", die sich mit dem Thema informelles Lernen auseinander setzen wollen, ist es schwer, die richtige Literatur zu finden. Daher haben wir auf dieser Seite einige Bücher zusammengetragen, die wir für grundlegend oder besonders lesenswert halten. Sollten sie weitere Vorschläge oder Kommentare haben, schreiben sie uns.
Bekermann, Z., Burbules, N. C. & Silbermann Keller, D. (Hrsg.) (2006). Learning in places: The informal learning reader. New York: Peter Lang
Dieser Sammelband beinhaltet Artikel nahmhafter, vornehmlich nordamerikanischer Forscher zum informellen Lernen. So u. a. von David Livingstone und Daniel Schugurensky. Dabei wird eine breite Palette von Kontexten informellen Lernens abgedeckt; vom schulischen bzw. außerschulischen Lernen, über das Lernen im Internet bis hin zum Lernen in kulturellen Kontexten. Das Buch vermittelt so einen sehr guten Überblick über die Diskussion zum informellen Lernen aus verschiedenen disziplinären Blickwinkeln.
Sprache: englisch
Einleitung von Zvi Bekermann, Nicholas C. Burbules & Diana Silbermann-Keller hier
Cross, J. (2007). Informal Learning. Rediscovering the natural pathway that inspire innovation and performance. San Francisco: Pfeiffer.
Das Buch von Jay Cross hat das Thema "Informelles Lernen" nicht nur in Amerika, sondern auch in Deutschland neuen Schwung gegeben. Vor allem im E-Learning-Bereich wurde es viel rezipiert. Die Qualitäten des Buches liegen vor allem darin, dass es die Bedeutung informellen Lernens leicht verständlich und überzeugend vor Augen führt. Dabei bleibt es jedoch sehr oberflächlich und ist somit vor allem für den Einstieg in die Thematik geeignet.
Sprache: englisch
Dohmens Einfühungswerk zum informellen Lernen ist wohl das Standardwerk im deutschsprachigen Raum, auch wenn es schon etwas veraltet ist.
Sprache: deutsch
Künzel, K. (2005a). Internationales Jahrbuch der Erwachsenenbildung, Band 31/32, Informelles Lernen - Selbstbildung und soziale Praxis. Köln: Böhlau Verlag.
Dieser Sammelband gibt einen sehr guten Überblick über den aktuellen internationalen Stand der Forschung im Bereich des informellen Lernens. Besonders hervorzuheben ist Bandbreite mit der das Thema behandelt wird. So wird neben aktuellen empirischen Ergebnissen auch die historische Dimension beleuchtet, betriebliches Lernen findet ebenso Berücksichtigung wie das Lernen im Ehrenamt oder die Zertifizierung informell erworbener Kompetenzen.
Sprache: deutsch, englisch
Tully, C. J. (Hrsg.)(2006d). Lernen in flexiblen Welten: Wie sich das Lernen der Jugend verändert. Weinheim & München: Juventa.
Der Sammelband "Lernen in flexibilisierten Welten" nähert sich dem informellen Lernen aus der Perspektive der Jugend, der nachwachsenden Generation, die auch gerne als Net Generation beschrieben wird. Im Buch wird der Frage nachgegangen, was es bedeutet, wenn "geordnete" Bildungsprozesse zugunsten informeller Lernformen an Bedeutung verlieren. Betrachtet werden unter anderem "Auslöser der Informalisierung" als auch das informelle Lernen von Jugendlichen im Internet, im Ehrenamt, in der Peer-Group und Jugendszene. Das Buch bietet damit einen guten Überblick über das informelle Lernen in der Jugendphase
Sprache: deutsch
Zeitschrift für Erziehungswissenschaft. Heft 3/2005. Schwerpunkt:Informelles Lernen
Das Themenheft "Informelles Lernen" der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft beinhaltet neben einen Editorial von Heinz-Hermann Krüger & Thomas Rauschenbach 5 Artikel zum informellen Lernen. Büchner & Wahl beleuchten die Familie als Ort informeller Bildung, die Artikel von Stecher sowie der von Pietraß, Schmidt und Tippelt analysieren Zusammenhänge zwischen informellem Lernen und sozialer Ungleichheit in den Bereichen Jugend- bzw. Medienbildung und der Beitrag von Düx und Sass behandelt das informelle Lernen im Ehrenamt. Alle Artikel sind sehr fundiert geschrieben und bieten wertvolle Dankansätze für die Diskussion zum informellen Lernen.
Sprache: deutsch Übersicht über die einzelnen Beiträge und jeweils eine Zusammenfassung hier
Zürcher, R. (2007). Informelles Lernen und der Erwerb von Kompetenzen: Theoretische, didaktische und politische Aspekte. Materialien zur Erwachsenenbildung, Nr. 2. Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur. Wien
Diese "Materialien zur Erwachsenenbildung" bieten einen breiten und gut fundierten Überblick über die Begriffsentwicklung sowie wie internationale Diskussion zum informellen Lernen. Dabei wird das informelle Lernen in der Arbeit, Schule, Weiterbildung und im sozialen Umfeld beleuchtet, sowie theoretische, didaktische und politische Aspekte betrachtet.
Sprache: deutsch
(c) 2010 www. informelles-lernen.de
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