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Projekte
Auf dieser Seite wurden eine Reihe von Forschungsprojekten zum informellen Lernen zusammengetragen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Projekte, die mit hier aufgeführten Personen und Veröffentlichungen in Verbindung stehen. Die Auflistung beinhaltet daher auch keine Wertung. Haben sie Interesse ihr Projekt zum informellen Lernen hier aufzuführen, schreiben sie uns.
Informelles Lernen in modernen Arbeitsprozessen - dargestellt am Beispiel von Kleinunternehmen in der IT-BrancheDurchführung: Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, Technische Universität Berlin Ansprechpartner: Prof. Dr. Peter Dehnbostel, Prof. Dr. Bernd Overwien, Gabriele Molzberger Laufzeit: Oktober 2001 bis August 2002 Gegenstand: Im Rahmen des Projekts In-IT wurde das informelle Lernen im Arbeitsprozess in kleinen und mitttelständischen Unternehmen der IT-Branche aus Berlin und Brandenburg untersucht. Der Fokus der Studie lag insbesondere auf der Erhebung von Wechselwirkungen formellen und informellen Lernens und wie der Einordnung verschiedener Lernformen in der Gesamtheit betrieblichen Lernens. Dazu wurde eine Fragebogenerhebung in 110 IT-Unternehmen und 15 leitfadengestützte Interviews durchgeführt. Ergebnisse: Dehnbostel, P., Molzberger, G. & Overwien, B. (2003). Informelles Lernen in modernen Arbeitsprozessen - dargestellt am Beispiel von Klein- und Mittelbetrieben in der IT-Branche. Arbeitsmarktpolitische Schriftenreihe der Senatsverwatung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Band 56, Berlin. Instrumente zur Erfassung informellen Lernens im Prozess der ErwerbsarbeitDurchführung: Institut für betriebliche Bildung und Unternehmenskultur IBU Ansprechpartner: Dr. Gerhard Herz Laufzeit: Sommer/Herbst 2003 Gegenstand: Im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) wurde in diesem Projekt eine Studie über die Anwendung von Instrumenten zur Erfassung des informellen Lernens in Firmen und Verwaltungen durchgeführt. Dazu wurden 53 Organisationen, meist Mittelständler und Großunternehmen, befragt. Ergebnisse: eingegangen in Frank, I., Gutschow, K. & Münchhausen, G. (2005): Informelles Lernen, Bielefeld. KomNetz - Kompetenzentwicklung in vernetzten LernstrukturenDurchführung: Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg Technische Universität Berlin Ansprechpartner: Prof. Dr. Peter Dehnbostel Laufzeit: Januar 2001 - Dezember 2007 Gegenstand: Inhaltlich geht es um eine arbeitnehmerorientierte Konzeption der Weiterbildung, die Qualifizierung und Kompetenzentwicklung als Kern moderner Beruflichkeit und beruflicher Entwicklungs- und Aufstiegswege versteht. Es wird Unterstützung angeboten bei der Gestaltung einer arbeitnehmerorientierten Weiterbildung, die die Forderungen nach mehr Chancengleichheit und Partizipation auch tatsächlich einlöst. Ergebnisse: siehe Projektwebsite Arbeitsprozessorientierte Weiterbildung in der IT-BrancheDurchführung: Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST, Berlin Ansprechpartner: Katja Manski, Matthias Rohs Laufzeit: Januar 2000 - 2004 Gegenstand: In Zusammenarbeit mit Experten aus Wirtschaft und Forschung entwickelte das Fraunhofer-Institut für Software und Systemtechnik ISST (Berlin) den konzeptionellen und didaktischen Rahmen für das IT-Weiterbildungssystem sowie die Referenzprozesse. Zu allen 35 Profilen wurden umfangreiche Dokumentationen ausgearbeitet und veröffentlicht. Das Konzept der Arbeitsprozessorientierten Weiterbildung wurde in einer Reihe von KMU bzw. großen Unternehmen prototypisch erfolgreich umgesetzt. Dabei spielte die Verbindung formellen und informellen Lernens eine besondere Rolle. Ergebnisse: siehe Projektwebsite Gestaltungsoffene Lernkonzepte in der Arbeit - entwickelt mit kleinen und mittleren Unternehmen der IT-BrancheDurchführung: Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg bbw e.V., Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg Ansprechpartner: Anette Brüggemann, Prof. Dr. Peter Dehnbostel, Matthias Rohs Laufzeit: Oktober 2004 - September 2007 Gegenstand: Im Modellversuch Go-IT werden in kleinen und mittelständischen Firmen der IT-Branche Arbeits- und Lernformen untersucht und gemeinsam mit den Unternehmen optimiert. Ziel ist es, diese Arbeits- und Lernformen systematisch im Sinne eines reflektierten Arbeitens und Lernens weiterzuentwickeln. Dabei werden sowohl die lernförderliche Gestaltung der Arbeitsbedingungen als auch das Lernen im Netzwerk und anhand von Arbeits- und Lernaufgaben betrachtet. Ergebnisse: siehe Projektwebsite Informelle Lernprozesse im Jugendalter in Settings des freiwilligen EngagementsDurchführung: Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut München/Universität Dortmund Ansprechpartner: Prof. Dr. Thomas Rauschenbach (DJI München), Dr. Christian Lüders (DJI München); Wiebken Düx (Universität Dortmund), Dr. Gerald Prein (DJI München), Erich Sass Universität Dortmund, Prof. Dr. Claus J. Tully (DJI München) Laufzeit. Januar 2003 bis Oktober 2006 Gegenstand: Gegenstand des empirisch ausgerichteten Forschungsprojekts sind die Lernerfahrungen und Kompetenzgewinne, die Jugendliche durch die Übernahme von Verantwortung im Rahmen freiwilligen Engagements erwerben. Zentrale These der empirischen Studie ist die Annahme, dass durch die Übernahme von Verantwortung im Rahmen freiwilligen Engagements im Jugendalter spezifische Lernerfahrungen, Bildungs- und Entwicklungschancen ermöglicht werden, die sich in Inhalt, Art und Nachhaltigkeit von Lernerfahrungen in anderen Lernkontexten (z.B. Schule) unterscheiden. Zugleich setzen die Übernahme von Verantwortung für sich selbst, für andere Personen und Dinge des näheren Umfelds sowie für Gemeinwesen und Gesellschaft und das entsprechende Handeln spezifische Kompetenzen und Lernerfahrungen voraus. Ergebnisse: Düx, W., Sass, E. & Tully, C.J. (2004): Informelle Lernprozesse sichtbar machen, in: Jugendpolitik, 2/04 Düx, W. & Sass, E. (2005): Lernen in informellen Kontexten. Lernpotentiale in Settings des freiwilligen Engagements. Zeitschrift für Erziehungswissenschaften 3/05 Düx, W. & Sass, E. (2006): Lernen in informellen Settings. In: Tully, C.J.(Hrsg.): Lernen in flexibilisierten Welten, Weinheim: Juventa. Düx, W.& Sass, E. (2005): Macht Engagement schlau? (Oder engagieren sich die Schlauen?), Hessische Jugend 4/05 Rauschenbach, Th., Düx, W. & Sass, E.(Hrsg.) (2006): Informelles Lernen im Jugendalter. Vernachlässigte Dimensionen der Bildungsdebatte, Weinheim: Juventa. Düx, W.: "Aber so richtig für das Leben lernt man eher bei der freiwilligen Arbeit." Zum Kompetenzgewinn Jugendlicher im freiwilligen Engagement, In: T. Rauschenbach, W. Düx & E. Sass 2006, S. 205-240. Düx, W. & Sass, E.: Informelles Lernen und politische Bildung. Zum Kompetenzerwerb Jugendlicher durch Verantwortungsübernahme in einem freiwilligen Engagement, in: kursiv ? Journal für politische Bildung 3/07, S. 64-72 CleveleDurchführung: Internationales Institut zur Entwicklungsförderung der Jugend e. V. - EDEJU Ansprechpartner: Wolfgang Helmeth Laufzeit: Denzlinger Cleverle seit 2001 Gegenstand:
In jedem Kind steckt ein individuelles Begabungsspektrum, welches geweckt und gefördert werden will. Spielerisch erkundet das Kind instinktiv seine Umwelt und ahmt die Tätigkeit der Erwachsenen nach. Lernen aus innerstem Antrieb ist völlig natürlich.
Cleverle Bildung
Solange Bildung ausschließlich im Kontext der schulischen Bildung diskutiert wird, bestehen nur geringe Chancen einer grundlegenden Reform hin zu einem System, welches dem alten Bildungsideal der vollen Entfaltung der individuellen Persönlichkeit nahe kommt.
Denzlinger Cleverle
Denzlinger Cleverle sind Kinder und Jugendliche, die sich selbst und die Welt entdecken, eigene Projekte realisieren und ihre Talente selbst entfalten. Denzlinger Cleverle sind lebenstüchtige Lebenskünstler.
Cleverle-Projekte im Ausland
Das Persönlichkeitsentwicklungskonzept "Interkulturelles Selbst-Lern-Netz" wird seit 1973 in einigen Ländern erprobt. In der Elfenbeinküste hat sich ein selbsttragendes Netzwerk gebildet. Informationen und Berichte zeigen den Aufbauprozess eines internationalen Netzwerks. Informelles Lernen im Rahmen von Praktika und AGHDurchführung: Institut fuer Entwicklungsplanung und Strukturforschung (ies) GmbH an der Universitaet Hannover für BMBF Ansprechpartner: Dorothee Noeres, Bernd Overwien, Sabine Seidel, Lars Wohlers Laufzeit: Oktober 2007-Februar 2008 Gegenstand: Im Rahmen des Projekts wurden Teilnehmende am Praktikum für die Umwelt und an AGH-Maßnahmen nach ihren Lernprozessen und den Rahmenbedingungen befragt. Ergebnisse: folgt im Laufe 2008 MILIM - Media for Informal Learning in MuseumsDurchführung: IWM - Institut für Wissensmedien, Tübingen Ansprechpartner: Prof. Dr. Schwan Laufzeit: Januar 2006 bis Dezember 2008 Gegenstand: The research project "Learning in museums: the role of media for the recontextualisation of objects" aims to explore the potential of digital media for learning in natural science museums and exhibtions. This three-year interdisciplinary research project, running from January 2006 to December 2008, is funded by the Leibniz Gemeinschaft as part of the "Pact for Research and Innovation".
The main research questions are: - How do digital media influence the perception and understanding of exhibits by museum visitors? - What consequences can we expect from contextualizing objects by means of digital media in terms of visitors' behaviors, communications, and cognitive processing? The aims of this project are to - address questions relevant to museum practitioners, - contribute to the body of knowledge in the field of museum learning and - develop scientific methods for researching informal learning environments. EdAge: Bildungverhalten und -interessen Älterer ? Adressatenforschung unter besonderer Berücksichtigung didaktischer Handlungsfelder und informeller LernformenDurchführung: Ludwig-Maximilians-Universität München Ansprechpartner: Prof. Dr. Rudolf Tippelt, Dr. Bernhard Schmidt Laufzeit: September 2006 bis August 2008 Gegenstand: Ziel des Forschungsvorhabens ist eine bislang nicht vorhandene Erhebung des Weiterbildungsverhaltens und der Weiterbildungsinteressen der 45 bis 80-Jährigen. Dabei stehen neben der Beteiligung an formellen und informellen Bildungsformen vor allem die Anforderungen an die Bildungsmaßnahmen im Hinblick auf zentrale didaktische Handlungsfelder - wie Programmplanung, Beratung, Kursgestaltung, Marketing, Finanzierung und Lernorte - im Fokus des Erkenntnisinteresses. Ausgehend von einem hohen Maß an Heterogenität in der Gruppe der 45 bis 80-Jährigen, wird eine möglichst differenzierte Betrachtung des Bildungsverhaltens älterer Erwachsener angestrebt. Es ist zu erwarten, dass neben dem sozioökonomischen Hintergrund, der Lebenslage und vorangegangen Bildungserfahrungen auch individuelle Lebensstile und Werthaltungen einen markanten Einfluss auf Weiterbildungseinstellungen, -interessen und -barrieren haben. Methodisch umfasst die Studie 13 Experteninterviews mit ausgewiesenen Kennern von Theorie und Praxis der deutschen Weiterbildungslandschaft und Experten aus der Gerontologie, eine repräsentative Befragung von knapp 5.000 Erwachsenen zwischen 45 und 80 Jahren, 16 Gruppendiskussionen mit homogener Teilnehmerschaft sowie über 60 problemzentrierte Tiefeninterviews. Erste Ergebnisse: Schmidt, B. (2007): Educational behaviour and interests of older adults. In: Lucio-Villegas, E. & Carmen Martrinez, M. del (Eds.): Adult Learning and the Challenges of Social and Cultural Diversity: Diverse Lives, Cultures, Learnings and Literacies 1. Proceedings of the 5th ESREA European Research Conference, pp. 157-166. Sevilla. Website: http://www.edu.lmu.de/apb/forschung/forsch_projekte/edage/index.html Erziehungshilfen im Ausland ?Urlaub, Arbeitslager oder zeitgemäße Pädagogik? Durchführung: Institut für Erlebnispädagogik an der Universität Lüneburg Ansprechpartner: Prof. Dr. Torsten Fischer, Prof. Dr. Jörg Ziegenspeck Laufzeit: November 2006 bis November 2008 Gegenstand: Schon seit langem stehen intensivpädagogische Auslandsmaßnahmen der Jugendhilfe, die zuweilen äußerst exotisch anmuten, in der öffentlichen Kritik. Bislang konnte sich die Debatte um diese Hilfeform nur unzureichend auf wissenschaftliche Ergebnisse stützen und wurde daher überwiegend auf Grundlage von Vermutungen und unbelegten Behauptungen geführt. Oberflächliche und populistische Äußerung bestimmen die öffentliche Wahrnehmung dieser Hilfeform. Eine Versachlichung der Diskussion ist daher zwingend erforderlich. Die zentralen Fragen des Projektes sind: - Welche pädagogisch wirksamen Einflüsse und Methoden sind in Auslandsmaßnahmen vorzufinden? - Welche Chancen bieten intensivpädagogische Auslandsmaßnahmen für die Reintegration der Klienten in die Gesellschaft? - Welche Bedingungen qualifizieren Auslandsmaßnahmen gegenüber Angeboten im Inland?
Erste Ergebnisse: - Begleitstudium Problemlösekompetenz 2.0Durchführung: Institut für Medien und Bildungstechnologie, Augsburg Ansprechpartner: Thomas Sporer, Gabi Reinmann Laufzeit: März 2007 - Dezember 2009 Gegenstand: Digitale Medien und neue Technologien eröffnen vielfältige Möglichkeiten für offene und informelle Lernszenarien an Hochschulen. Allerdings lassen sich Lernszenarien, die auf Selbstorganisation und Studierendeninitiative setzen, nur durch ein durchdachtes Kontextdesign in das formale Hochschulstudium einbinden. Informelle Communities von Studierenden können zwar durch die Gestaltung förderlicher Rahmenbedingungen unterstützt, aber nicht wie traditionelle Lehre organisiert werden. Ziel dieses Projekts ist es daher eine Infrastruktur zur Förderung von studentischen Praxisgemeinschaften im Hochschulkontext zu schaffen. Am Institut für Medien und Bildungstechnologie wurde daher ein neues Studienangebot entwickelt, das die informelle Projektarbeit der Studierenden auf Basis der Portfoliomethode unterstützt und mit Hilfe einer portfoliobasierten Assessmentstrategie die Anrechnung der Lern- und Arbeitsaktivitäten im formalen Fachstudium möglich macht. Inhaltlich befasst sich das Projekt mit organisatorischen (z.B. Integration der Projekte in das Studiengebot), technischen (z.B. Einsatz von Social Software und E-Portfolios), ökonomischen (z.B. Zeitaufwand für Projektteilnahme und -betreuung), kulturellen (z.B. Förderung der Entstehung von studentischen Projektgruppen) und didaktischen (z.B. Unterstützung von Studierenden bei Reflexionsprozessen) Aspekten. Ergebnisse: siehe Projektwebsite www.begleitstudium-problemloesekompetenz.de
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